Wie Du in 3 Schritten Deine Blog-Themen planst

Veröffentlicht von Juliane am 17.03.17 08:40 in Content Marketing

Blog-Themen finden und Themenplanung

Warum Themenfindung und Themenplanung überlebenswichtig für Den Erfolg Deines Content Marketings sind

Der Erfolg Deines Unternehmens beginnt schon mit einem der ersten Schritte im Content Marketing: der Themenfindung.

Denn ohne geeignete Themen kannst Du keinen relevanten Content erstellen. Ohne Content kannst Du keinen übersichtlichen Redaktionsplan verfassen. Ohne Redaktionsplan kannst Du kein erfolgsorientiertes Content Marketing betreiben.

Und ohne Content Marketing kannst Du wiederum Deine Buyer Persona nicht auf Dich aufmerksam machen – Deinen idealen Kunden, dem Du genau das geben willst, wonach er sucht.

Die Suche nach Themen für Deinen Blog ebenso wie die Planung dieser Themenideen gehört also zu den wichtigsten Punkten Deiner Content Marketing Strategie. Sie legt den Grundstein für die Erstellung Deines Redaktionsplans.

Wie Du vorgehst? Im besten Fall nach den folgenden Schritten!

Drei Schritte für Deine redaktionelle Themenplanung

  1. Finde geeignete Themen.
  2. Lege Dich auf ein Content-Format fest.
  3. Plane Deine Themen.

 1. Finde geeignete Themen.

Möchtest Du für Deinen Blog passende Themen finden, musst Du immer Deine Buyer Persona im Blick behalten. 

Dieser Punkt lässt sich gar nicht oft genug betonen. Deine Buyer Persona, also Dein idealer Kunde, ist Dreh- und Angelpunkt Deines gesamten Content Marketing Konzepts. Du möchtest ihre Fragen beantworten, ihr bei ihren Herausforderungen helfen, die Lösung für ihre Probleme sein.

Mit genau dieser Prämisse führst Du also auch Deine Recherche durch. Für die Suche solltest Du verschiedene Tools nutzen:

Keyword-Tools

Tools wie der Google AdWords Keyword Planner, Searchmetrics oder Onpage.org helfen Dir dabei, eine umfassende Keywordrecherche zu realisieren. Die Recherche solltest Du immer ausgehend von Deinem Hauptthema durchführen. Bei Deinem Hauptthema handelt es sich üblicherweise um einen Oberbegriff, der sich auf Dein Kerngeschäft bezieht.

Achte aber darauf, dass Du Dich nicht auf transaktionsgetriebene, sondern auf informationsgetriebene Keywords konzentrierst. Warum? Du willst Deiner Buyer Persona weiterhelfen – und sie nicht sofort mit Deinen Produkten überrumpeln und sie zum Kauf drängen.


Beispiel: Du verkaufst Elektrowerkzeuge, allen voran aber Bohrmaschinen. Da wir von einem informationsgetriebenen Keyword ausgehen wollen, kann Dein Hauptthema das Bohren sein. Nun suchst Du über die Tools nach Keywords, die zu Deinem Hauptthema „Bohren“ passen. Du findest beispielsweise informationsgetriebene Keywords wie

  • Beton bohren Tipps
  • Löcher in Fliesen bohren
  • Richtig bohren Metall

Damit hast Du also schon Themen gefunden, über die Du Inhalte verfassen und Deiner Buyer Persona weiterhelfen kannst.

Fragentools

Fragentools wie answerthepulic.com oder keywordtool.io helfen Dir, Fragestellungen und ganz spezifische Keywords zu finden, die Deine Buyer Persona in die Suchmaschine eingibt. Bei der Nutzung dieser Tools gehst Du genauso vor wie bei den Keywordtools: Gib Dein Hauptthema in die Suchmaske ein und durchsuche die Ergebnisse nach relevanten Fragen.


Zurück zu unserem Beispiel! Zu Deinem Hauptthema „Bohren“ findest Du beispielsweise die folgenden Fragen:

  • Lampe aufhängen wo bohren
  • Bohren nähe Sicherungskasten
  • Wie bohrt man Plexiglas

Kannst Du diese Fragen mit Deinen Bloginhalten beantworten, hast Du Deinem idealen Kunden weitergeholfen. Dass Du ihm eine Lösung für seine Probleme bieten konntest, wird er sich merken – und sich im Idealfall näher mit Deinem Unternehmen auseinandersetzen.



Für Marketer aus kleinen und mittelständischen Unternehmen haben wir ein eBook erstellt, welches Schritt für Schritt erklärt, wie Du Deine eigene Content Marketing Strategie entwickeln kannst - einfach hier herunterladen!

 

Google Suggest und ähnliche Suchanfragen

Inspiration für Deine Blog-Ideen geben Dir ebenfalls Google Suggest und die verwandten Suchanfragen. Als Google Suggest werden die Vorschläge bezeichnet, die Deine Eingabe in die Google-Suchmaske vervollständigen. Bei diesem sogenannten Autocomplete handelt es sich um Suchanfragen, die besonders häufig in dieser Form von Internetnutzern eingegeben werden.



Bildschirmfoto 2017-03-14 um 10.55.40.png

Quelle: Google 

Am Beispiel von „wie bohren“ zeigt sich, dass etwa viele Internetnutzer nach „wie bohren in fliesen“ suchen. Hier kannst Du also handeln und Deiner Buyer Persona erklären, wie sie vorgehen sollte, wenn sie Löcher in Fliesen bohren möchte.


Die verwandten Suchanfragen bei Google geben Dir Aufschluss darüber, in welcher Form das von Dir eingegebene Keyword noch gesucht wird.

Gibst Du beispielsweise in die Suchmaske „wie bohren“ ein, werden Dir außerdem Suchanfragen wie „Loch durch Wand bohren“ oder „Löcher in Wand bohren Mietwohnung“ vorgeschlagen. Anhand dessen kannst Du weitere Themen finden, die Deine Buyer Persona beschäftigen.

 

Eine weitere Möglichkeit, wie Du Themen für Deinen Blog findest: Dokumentiere!

Du musst nicht immer im World Wide Web nach Inspiration suchen – Dein eigenes Unternehmen kann Dir ebenfalls helfen, Deine Buyer Persona mit spannenden Themen zu versorgen.

Das Stichwort? Dokumentieren.

Dokumentiere, was in Deinem Unternehmen passiert - meist kannst Du schon damit Deiner Buyer Persona weiterhelfen. Frage beispielsweise beim Kundendienst nach, mit welchen Herausforderungen sich die Mitarbeiter zuletzt beschäftigt haben.


Ist bei einem Kunden vielleicht der Bohrer abgebrochen, während er in eine Betonwand bohren wollte? Und wie hat der Kundendienst-Mitarbeiter geholfen? Welche Tipps hat er ihm gegeben? Dokumentiere den gesamten Vorgang und füge vielleicht weitere Tipps an – voilá, ein neues Thema steht!


 
2. Lege Dich auf ein Content-Format fest.

Mithilfe der genannten Möglichkeiten kannst Du also geeignete Ideen für Deine Blog-Themen finden, die Deine Buyer Persona ansprechen und Dir helfen, Dich als Experte Deiner Branche zu positionieren. 

Bevor Du den Themenplan für Deinen Blog erstellst, solltest Du festlegen, in welcher Form Du Deine Inhalte veröffentlichen möchtest.

Hierfür stehen Dir unter anderem die folgenden Formate zur Verfügung:

  • Blogartikel
  • eBook
  • Video
  • Fallstudie
  • Infografik
  • Podcast
  • Slideshare

Überlege Dir, in welchem Format Deine Inhalte am besten zur Geltung kommen:

  • In einem Video kannst Du Schritt für Schritt darstellen, wie beim Bohren in Fliesen vorgegangen werden muss.
  • In einem List-Post kannst Du fünf Fehler anführen, die häufig beim Bohren gemacht werden und erklären, wie sich diese vermeiden lassen.
  • In einer Infografik kannst Du übersichtlich zusammenfassen, welcher Bohrer sich für welchen Untergrund eignet.
  • In einem eBook kannst Du eine umfassende Anleitung zum Umgang mit Bohrmaschinen zusammenstellen, die durch etliche Pro-Tipps ergänzt wird.

Mit verschiedenen Content-Formaten kannst Du bei Deinen Inhalten den Fokus also unterschiedlich legen. Denke außerdem darüber nach, auf welchen Plattformen Deine Buyer Persona am häufigsten unterwegs ist und welche Formate dort möglich sind:

  • Nutzt Deine Buyer Persona oft Twitter? Dann sind Bilder ideal, um die Aufmerksamkeit der Persona auf Dich zu lenken.
  • Sucht Deine Buyer Persona stattdessen häufiger in den Suchmaschinen nach Informationen, bietet sich ein Blogartikel an.


Bedenke aber: Es ist sinnvoll, mehrere Formate zusammenspielen zu lassen. Ergänze Dein eBook mit Grafiken, füge in Deinen Blogartikel ein passendes Video ein oder ergänze Deine Slideshares mit einer Infografik. Auf diese Weise kannst Du Deine Buyer Persona auf unterschiedlichen Ebenen erreichen und sie dadurch so umfangreich wie möglich informieren.

Visueller Content hat dabei eine hohe Priorität: Dank Bildern und Grafiken kann Deine Buyer Persona die wichtigsten Informationen auf einen Blick erfassen. Deshalb solltest Du die visuelle Aufbereitung Deiner Inhalte nicht vernachlässigen.

 

3. Plane Deine Themen.

Hast Du Ideen für Deine Themen gesammelt und Dich für ein oder mehrere Formate entschieden, geht es an den Themenplan.

Mit der Themenplanung entwickelst Du aus Deinen Ideen konkrete Themen, die Du in eine sinnvolle Reihenfolge bringst und für die Du das Format festlegst.

Überlege Dir, ob einzelne Themen zusammengefasst und wiederum andere aufgeteilt werden können. Frag Dich dabei: Bringt es Deiner Buyer Persona etwas, wenn Du zu diesem Thema Content erstellst?

All diese Punkte kannst Du in einem Themenplan für Deine Redaktion festhalten. Laut Robert von toushenne.de sollte dieser Plan unter anderem die folgenden Punkte beinhalten:

  • das Thema
  • den Themenkomplex, zu welchem das Thema gehört
  • die angesprochene Buyer Persona
  • die Phase in der Buyer’s Journey, in welcher sich die Buyer Persona befindet
  • die Quellen, die für die Recherchen genutzt werden sollten

Auf Basis dieser umfassenden Themenplanung kannst Du schließlich Deinen Redaktionsplan festlegen: Neben den Themen werden dort unter anderem auch Autor, Veröffentlichungsdatum und zusätzliche Informationen niedergeschrieben. Wie der Redaktionsplan erstellt wird, erfährst Du im folgenden Beitrag!

 

Lade Dir unser eBook zur Content-Marketing-Strategie herunter!

Bild: © jovannig / fotolia.com